Rechner
Katzenfutter-Rechner (Kalorien und Gramm pro Tag)
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Bei Katzen beginnt die Rechnung beim Ruheenergiebedarf: RER = 70 × (Körpergewicht in kg)^0,75, in kcal pro Tag. Dieser Wert wird mit einem Faktor aus dem Merck Veterinary Manual multipliziert: 1,2 für erwachsene kastrierte Katzen, 1,4 für nicht kastrierte, 1 für Katzen, die leicht zunehmen, und 2,5 für Kitten. Teilt man das Ergebnis durch die kcal/kg des Futters, erhält man die Gramm. Eine kastrierte Wohnungskatze braucht kaum mehr als ihren Ruhebedarf.
So wird gerechnet
Der Rechner verwendet die Formel aus dem Merck Veterinary Manual, RER = 70 × (kg)0,75, und danach den Faktor für Katzen:
| Situation | Faktor |
|---|---|
| Kitten | 2,5 × RER |
| Erwachsen, nicht kastriert | 1,4 × RER |
| Erwachsen, kastriert | 1,2 × RER |
| Erwachsen, neigt zum Zunehmen | 1 × RER |
Tages-kcal ÷ kcal/kg des Futters × 1.000 = Gramm pro Tag. Kitten dürfen laut Merck alternativ auch zur freien Aufnahme gefüttert werden.
Grenzen
Es sind Durchschnittswerte auf Grundlage der Nährstoffprofile des National Research Council. Leckerlis zählen mit. Beurteilen Sie die Körperkondition alle paar Wochen, wie es die Ernährungsleitlinien der WSAVA vorsehen, und fragen Sie bei trächtigen, säugenden, kranken oder übergewichtigen Katzen Ihre Tierarztpraxis. Für Hunde gibt es den Hundefutter-Rechner.
Häufige Fragen
Warum ist der Faktor bei Katzen niedriger als bei Hunden?
Katzen verbrauchen über den Ruhebedarf hinaus weniger Energie. Eine kastrierte Wohnungskatze liegt bei etwa 1,2 × RER, ein kastrierter Hund bei 1,6 × RER. Wer für die Katze mit dem Hundefaktor rechnet, überschätzt die Futtermenge um rund ein Drittel.
Darf ich Nass- und Trockenfutter mischen?
Ja, aber zählen Sie beides. Berechnen Sie hier die Tageskalorien, ziehen Sie ab, was das Nassfutter laut Verpackung liefert, und geben Sie den Rest als Trockenfutter.
Wie schnell darf eine übergewichtige Katze abnehmen?
Langsam und nur unter tierärztlicher Begleitung. Das Merck Veterinary Manual nennt für Katzen einen Start bei etwa 70 % des Erhaltungsbedarfs. Katzen, die nicht mehr fressen, können eine schwere Lebererkrankung entwickeln, deshalb nie radikal kürzen.
Quellen
- Merck Veterinary Manual — Nutritional Requirements and Related Diseases of Small Animals: RER = 70 × Körpergewicht^0,75 und Erhaltungsfaktoren für Hund und Katze (auf Englisch)↗
- Nutrition in Disease Management in Small Animals — Merck Veterinary Manual↗
- WSAVA Global Nutrition Guidelines: Leitlinien und Werkzeuge zur Ernährungsbeurteilung und Futterwahl (auf Englisch)↗
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